Kapitel XV.

Fichte


 

Literatur: Eine grere deutsche Gesamtdarstellung von Fichtes Leben und Lehre existiert auer derjenigen in Kuno Fischers Gesch. d. n. Philos. (Bd. VI) noch nicht. Eine Beschreibung seines Lebens nebst Verffentlichung des literarischen Briefwechsels gab sein Sohn I. H. Fichte, 2. Aufl. 1862. Die groe Anzahl von Schriften, welche die 100 jhrige Geburtsfeier (1863) hervorbrachte, s. bei Ueberweg IV, 3; davon die bedeutendste J. H. Lwe, Die Philosophie Fichtes, Stuttgart 1962. Neuerdings mehrt sich die Literatur ber Fichte. Wir heben hervor: X. Lon, La Philosophie de Fichte. 1902. Medicus, J. G. Fichte, 13 Vorlesungen, Berlin 1905. E. Bergmann, Fichte als Erzieher zum Deutschtum. Lpz. 1915. ber seine philosophische Entwicklung vgl. W. Kabitz, Studien z. Entwicklungsgeschichte der Fichteschen Wissenschaftslehre, Berlin 1902, auch Emil Fuchs, Vom Werden dreier Denker (Fichte, Schelling, Schleiermacher) Tb. 1904. - Ausgabe der Smtlichen Werke durch I. H. Fichte, 8 Bnde, Berlin 1845 f.; dazu die schon vorher von demselben herausgegebenen Nachgelassenen Werke (3 Bde.), Bonn 1834 f. Eine schn ausgestattete Ausgabe alles Wichtigen: J. G. Fichte, Werk, Auswahl in sechs Bnden mit Biographie Fichtes herausgeg. von F. Medicus. Leipzig 1908-12. Der handschriftliche Nachla befindet sich in der Kgl. Bibliothek zu Berlin. Vgl. auch S. Berger, Eine unverffentlichte Wissenschaftslehre J. G. Fichtes. Marburger Diss. 1918. Neue, wertvolle Briefe verffentlicht Hans Schulz in Aus Fichtes Leben. Berlin (Ergnzungshefte der Kantstudien, Nr. 44) 1918.



Inhalt:


46. Leben, Schriften, Charakter
47. Grundlagen. Theoretische Wissenschaftslehre
48. Die praktische Wissenschaftslehre
49. Fichtes Lehre in ihrer spteren Gestalt: Religions- und Geschichtsphilosophie, Nationalerziehung. Aufnahme seiner Lehre


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