
Kapitel XVI.
Schelling
Literatur: Zwei von Schellings Shnen haben 1886-61 seine Smtlichen Werke, einschlielich des Nachlasses, in 14 Bnden herausgegeben. Alles Wesentliche enthlt: Schellings Werke, Auswahl in 3 Bnden, mit ausfhrlicher Einleitung ber Schellings Leben und Lehre herausgegeben von Otto Wei, Leipzig 1907, mit einer Einfhrung von A. Drews (zusammen ber 2500 Seiten). Dazu tritt als weitere Quelle: Plitt, Aus Schellings Leben. In Briefen. 3 Bde. Lpz. 1869 f. Eine krzere Auswahl von Briefen gibt O. Braun, Schelling als Persnlichkeit (Lpz. 1908), der auch eine umfassende Ausgabe des Nachlasses vorbereitet. - Von den lteren Darstellungen ist die von Rosenkranz (Vorlesungen ber Schelling, 1843), von den neueren die Kuno Fischers (Gesch. d. neueren Philos., Bd. VII) die bekannteste. In der zweiten Auflage des letztgenannten Werkes ist die frher nicht bercksichtigte letzte Periode Schellings mit behandelt; doch leidet die Darstellung an zu groer Breite (975 S.), namentlich in bezug auf die biographischen und literarhistorischen Momente. Auch Ed. von Hartmann, besonders in seiner spteren Zeit (Schellings philosophisches System, Lpz. 1897), und sein Schler A. Drews (Die deutsche Spekulation seit Kant, 1892) haben auf Schelling als Philosophen der Zukunft hingewiesen. Der letztere hat Schellings Mnchener Vorlesungen zur Gesch. d. neueren Philosophie (Phil. Bibl., Lpz. 1902) neu herausgegeben. Die mystische Positive Philosophie Schellings ist auerdem von seinem Anhnger C. Frantz in einem dreibndigen Werke (Cthen 1879 f.) besonders dargestellt worden. Ferner ist als 9. Band in der Sammlung Erzieher zu deutscher Bildung (E. Diederichs) eine gute Auswahl Schellingscher Gedanken unter dem Titel: F. W. Schelling, Schpferisches Handeln, mit Einleitung von Emil Fuchs, Jena 1907, erschienen. Vgl. auch des letzteren zu 46 erwhnte Schrift. ber die romantische Schule berhaupt vgl. das gleichnamige gediegene Werk von R. Haym, 1870, 2. Aufl. 1906, daneben neuerdings M. Joachimi, Die Weltanschauung der deutschen Romantiker, Jena 1906, O. Ewald, Romantik und Gegenwart, 1904.


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