5. Heraklit


Nicht ohne Grund hat Hegel den Heraklit fr den ersten spekulativen Philosophen erklrt. Die Milesier ( 2) waren vor allem doch Naturforscher; Ausgangspunkt und Gegenstand ihres Forschens blieb der Kosmos. Dieser Sachverhalt blieb im wesentlichen auch bei den Pythagoreern, wenn sie auch zu mathematischem Denken ber das Weltall sich erhoben.

Heraklit beginnt, falls wir von den soeben erwhnten kritischen uerungen des Xenophanes absehen, zum erstenmal ber das Denken selbst zu philosophieren, obgleich auch sein Hauptobjekt das Weltall bleibt.

 

Literatur: Schleiermacher, Herakleitos der Dunkle von Ephesos, 1807 (S. W. III. 2, 1-146). J. Bernays, Gesammelte Abhandlungen I, ed. Usener, 1885. Ferd. Lassalle, Die Philosophie Herakleitos des Dunklen von Ephesos, 2 Bnde, Berlin 1858. P. Schuster, Heraklit von Ephesus, Leipzig 1873. Teichmller, Neue Studien zur Gesch. der Begriffe I. II, Gotha 1876, 78. E. Pfleiderer, Die Philosophie d. Her. v. Eph. im Lichte der Mysterienidee, Tbingen 1886.

Die meisten Schriften ber Heraklit, insbesondere die Lassales (des bekannten Sozialisten), leiden an dem Fehler, Heraklit in zu starkem Mae zum Vater aller mglichen modernen Ideen machen zu wollen. Die beste Sammlung seiner Fragmente jetzt bei Diels, a. a. O. S. 66-84.



Inhalt:


1. Leben
2. Prinzip
3. Das Urfeuer
4. Psychologisches und Ethisches
5. Nachwirkung


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Seite zuletzt aktualisiert: 26.10.2006 
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