Acht, oder sogar zehn Stundengebete kennt die alte, genauer gesagt uralte Ordnung der Horen. In Treue zur Schrift hielten sich Orden und Klerus und Laien an die Ordnung der Stundengebete, die der Psalmist vorgibt: Ich lobe dich des Tages siebenmal um der Rechte willen deiner Gerechtigkeit. (Psalm 119, 164)
Zur Mitternacht stehe ich auf, dir zu danken fÞr die Rechte deiner Gerechtigkeit.(Psalm 119, 62)
Zur Mitternacht stehe ich auf, dir zu danken fÞr die Rechte deiner Gerechtigkeit.(Psalm 119, 62)
Benedikt von Nursia faÃt dies in Kapitel 16 seiner Regel so zusammen:Es gelte, was der Prophet sagt: "Siebenmal am Tag singe ich dein Lob."
Diese geheiligte Siebenzahl wird von uns dann erfÞllt, wenn wir unseren schuldigen Dienst leisten zur Zeit von Laudes, Prim, Terz, Sext, Non Vesper und Komplet;
denn von diesen Gebetsstunden am Tag sagt der Prophet: "Siebenmal am Tag singe ich dein Lob."
Von den nÃĪchtlichen Vigilien sagt derselbe Prophet: "Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen."
Zu diesen Zeiten lasst uns also unserem SchÃķpfer den Lobpreis darbringen wegen seiner gerechten Entscheide, nÃĪmlich in Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet. Auch in der Nacht lasst uns aufstehen, um ihn zu preisen.
Diese geheiligte Siebenzahl wird von uns dann erfÞllt, wenn wir unseren schuldigen Dienst leisten zur Zeit von Laudes, Prim, Terz, Sext, Non Vesper und Komplet;
denn von diesen Gebetsstunden am Tag sagt der Prophet: "Siebenmal am Tag singe ich dein Lob."
Von den nÃĪchtlichen Vigilien sagt derselbe Prophet: "Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen."
Zu diesen Zeiten lasst uns also unserem SchÃķpfer den Lobpreis darbringen wegen seiner gerechten Entscheide, nÃĪmlich in Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet. Auch in der Nacht lasst uns aufstehen, um ihn zu preisen.
Allerdings hat es "dem Heiligen Konzil gefallen", die Matutin unter bestimmten UmstÃĪnden zu einer zu jeder Tageszeit zu haltenden Lesehore umzugestalten. Die "Prim soll wegfallen" heiÃt es lapidar in Sacrosanctum Concilium 89 b). Eines der unergrÞndlichen RÃĪtsel, die uns das II. Vaticanum hinterlassen hat.
