Motivverschiebung nennt H. HFFDINO die psychologische Tatsache, da das anfangs aus einem Motive Ausgebte spter aus einem ganz andern Motive ausgebt wird, indem das ursprngliche Mittel zum Zweck geworden ist und das Interesse des Handelnden sich verschoben hat (Psychol. VI B, 2 d; C, 2, 5; E, 4 - 5; Eth.2, S. 261). Das Gesetz der Motivverschiebung ist schon SPINOZA, HARTLEY, JAMES MILL u. a. bekannt. Motivverschmelzung ist die Verbindung mehrerer Motive zu einem neuen Motiv. Vgl. Heterogonie der Zwecke.