Haben drckt das Besitzverhltnis, die (ruhende) Macht des Ich ber eine Sache aus, es bezeichnet allgemein das Verhltnis des Ich zu seinen Modifikationen und wird auf die Objekte der Auenwelt bertragen. - ARISTOTELES rechnet das Haben (echein) zu den Kategorien (s. d.) (Met. V 23, 1023 a 8 squ.). Nach TRENDELENBURG leihen wir die Kategorie haben an die Sinnendinge (Neue Grundleg. S. 175). Das Ich als Substanz hat als Akzidentien seine Ttigkeiten (l.c. S. 176). Das Wissen des Ich, da es selbst die Substanz sei seiner Ttigkeiten, wird durch das Wort haben ausgedrckt (ib.). SCHUPPE erklrt: Die Aussage des Teiles vom Ganzen bedarf gewhnlich des Verbums haben. Sein Sinn ist der der auseinandergesetzten Zusammengehrigkeit. Objekt des Verbums haben ist nur etwas, was in diesem Sinne als Teil eines Ganzen gilt, und Subjekt desselben ist das Ganze (Log. S. 120). Das Verbum haben hat ohne Objekt berhaupt gar keinen Sinn; seine Bedeutung geht darin auf, da etwas, eben das Objekt, zu dem Ganzen, welches das Subjekt ist, als Teil oder Bestandteil oder Eigenschaft, Element, Moment, vorbergehende Affektion gehrt, irgendwie mit ihm dauernd oder vorbergehend, uerlich oder innerlich zusammengehrt (l.c. S. 146).