Materiell (hylikos, materialis): stofflich, krperlich, von der Natur der Materie (s. d.). Materialitt: Stofflichkeit, Krperlichkeit (vgl. THOMAS, Sum. th. I, 14, 1c). Nach GOCLEN ist materiale das constans ex materia, quod materiae analogum est (Lex. philos. p. 670). Nach FRIES ist (wie nach KANT) materiell, was zum Mannigfaltigen gehrt (Syst. d. Log. S. 99). SCHOPENHAUER bestimmt das Materielle als das Wirkende berhaupt (W. a. W. u. V. II. Bd., C. 24). Nach FECHNER ist das Materielle, was anderem als sich selbst erscheint (Zend. II, 164). E. v. HARTMANN nennt materiell eine solche Anordnung bestimmter Kraftuerungen, durch welche die subiectiv ideale Erscheinung einer stofflichen Raumerfllung im Bewutsein eines wahrnehmenden Beobachters hervorgerufen wird (Mod. Psychol. S. 366). Vgl. Physisch.