Identitt

Identitt (identitas, tautots): Dieselbigkeit, Einerleiheit, Sich-selbstgleich-bleiben. Der Begriff der Identitt entsteht durch Vergleichung eines Bewutseinsinhalts mit diesem selbst in verschiedenen Zeiten und Rumen, aus der gleichen Reaktion des Ich auf einen Bewutseinsinhalt, dessen stetige Vernderung bei Erhaltung des Wesenszusammenhanges das Denken ntigt, ihn, oder besser das durch ihn reprsentierte Objekt, Ding fr dasselbe, fr identisch mit dem frher wahrgenommenen zu halten. Das Ich beurteilt etwas als identisch heit: es supponiert einem Bewutseinsinhalt das gleiche Objekt, es verlegt damit seine eigene Identitt in das Wahrgenommene. Die Identitt der Objekte ist ein Reflex, eine (empirisch fundierte) Projektion der (unmittelbar erlebten, nicht beschreibbaren) Identitt des Ich. Zu unterscheiden sind: numerische (individuelle) und generische Identitt.



Inhalt:


Identitt - Antike, Scholastik, Neuzeit
Identitt - Moderne

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Seite zuletzt aktualisiert: 14.11.2004 
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