Über uns
Uns gibt es schon seit 1997. Als kommunales Eisenbahnunternehmen im Herzen der „Stadt der Moderne“ sind wir Pulsgeberin des Chemnitzer Modells und innovativste Verkehrsanbieterin der Region.
Auf der Schiene verbinden wir Eisenbahn und städtisches Straßenbahnnetz zu einem leistungsfähigen und integrierten öffentlichen Personennahverkehrssystem und bieten Menschen im mittelsächsischen Ballungsraum eine zuverlässige, barrierefreie und umsteigefreie Verkehrsanbindung an die Chemnitzer Innenstadt – im Interesse der Umwelt und für eine nachhaltige regionale Verkehrsentwicklung.
Sie möchten mehr Informationen über die City-Bahn Chemnitz GmbH erhalten?
Dann bekommen Sie hier einen Einblick in das Unternehmen, die Fahrzeuge, die Linien, die Dynamischen Fahrgastinformationen (DFI) und eine Beschreibung des Chemnitzer Modell. Ein Blick in die Bildergalerie lohnt sich ebenfalls, um einige Impressionen der letzten Jahre zu erlangen.
Mitarbeiter
Die City-Bahn beschäftigt derzeit 197 Mitarbeiter von denen sich (Stand Juli 2026) fünf in der Ausbildung zum Eisenbahner/in im Betriebsdienst (EiB) befinden, fünf den Quereinstieg zum Triebfahrzeugführer (d/m/w) anstreben und zwei Auszubildende als angehende Kaufleute für Verkehrsservice (d/m/w).
Interesse geweckt?
Fahrzeuge
Sie wollen mehr über unsere Fahrzeuge erfahren? Hier gibt’s Bilder und Fakten.
Linien
Sie erhalten hier detailierte Informationen über die einzelnen Linien der City-Bahn Chemnitz.
Das Chemnitzer Modell
Stadt und Region umsteigefrei zu verbinden – das ist die gemeinsame Vision aller Beteiligten am „Chemnitzer Modell“
Häufige Fragen
Was ist der Citylink (und was hat er nicht mit Schottland zu tun)?
Der Citylink ist ein modernes Schienenfahrzeugkonzept (ein sogenannter Tram-Train oder eine Zweisystem-Stadtbahn). Das Modell wurde ursprünglich vom Hersteller Vossloh Rail Vehicles (Valencia) entwickelt und wird seit der Übernahme der Sparte durch Stadler Rail weitergebaut. Die Besonderheit: Er kann wie eine normale Straßenbahn durch die Innenstadt rollen (nach Straßenbahnrecht BOStrab) und nahtlos auf das reguläre Schienennetz der Eisenbahn (nach EBO) ins Umland wechseln.
Achtung, Verwechslungsgefahr: Der Zug hat absolut nichts mit Scottish Citylink (bzw. Citylink Scotland) zu tun! Letzteres ist das bekannte schottische Fernbusunternehmen, das gelb-blaue Reisebusse über die Highlands und britischen Autobahnen schickt.
Wie schnell rollt ein Stadler Citylink?
Im Stadtgebiet, wenn der Citylink auf Straßenbahngleisen unterwegs ist, ist die Geschwindigkeit gesetzlich und technisch meist auf 60 km/h begrenzt. Sobald das Fahrzeug jedoch auf die Eisenbahnstrecke ins Umland wechselt, schaltet es auf Zugbetrieb um und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 bis 110 km/h.
Gibt es im Citylink Toiletten?
Ja, in vielen Ausführungen gibt es tatsächlich ein barrierefreies Universal-WC an Bord. Bei ihrer Einführung beim Chemnitzer Modell waren die dortigen Citylinks sogar die ersten Straßenbahnen Deutschlands, die mit einer eingebauten Toilette ausgestattet wurden.
Wo fahren überall Citylinks in Deutschland?
In Deutschland sieht man Citylinks auf verschiedenen Stadtbahn- und Regionalnetzen:
- Chemnitz & Region Mittelsachsen: Als Herzstück des „Chemnitzer Modells“.
- Karlsruhe: Bei der AVG und den VBK (unter anderem als Modell NET 2012 sowie im Rahmen des großen VDV-TramTrain-Projekts).
- Saarbrücken: Bei der Saarbahn (ebenfalls aus der VDV-Beschaffungskooperation).
- Weitere Netze: Künftig unter anderem auch in der Region Neckar-Alb.
Wie viele Citylinks sind bei der City-Bahn Chemnitz im Einsatz?
Aktuell bilden 12 Fahrzeuge der 1. Generation das verlässliche Rückgrat der Flotte. Da das Streckennetz stetig ausgebaut wird, hat der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) 19 weitere E-Citylinks der 2. Generation fest bestellt (plus Option auf 27 weitere).
Was ist der Unterschied zwischen einem Citylink und einem eCitylink?
Der Unterschied liegt im Antriebskonzept unter dem Dach und am Fahrgestell:
- Klassischer Citylink (1. Generation in Chemnitz): Ist eine Zweikraft-/Hybridbahn. Er nutzt im Stadtgebiet den Fahrdraht (600/750 V Gleichstrom) und hat für nicht-elektrifizierte Regionalstrecken im Umland eigene 6-Zylinder-Dieselgeneratoren an Bord.
- E-Citylink (2. Generation): Fährt 100 % elektrisch und lokal emissionsfrei. Anstelle des Dieselgenerators nutzt er für die Überlandstrecken den regulären Bahnstrom aus der Oberleitung (15.000 V Wechselspannung).