"lebenskünstler"
nennen wir ihn stefan denn sein name ist nicht wirklich bekannt.
wer in berlin schonmal u-bahn gefahren ist hat ihn vielleicht schonmal gesehen, 27 kilo mensch, seltsam verpackt und bettelt in der ubahn um "1 cent". das ist sein humor. früher hat er immer für den "lebensmut" gebettelt.
seit einiger zeit verkauft er für ein paar cent auch selbstgeschriebene und kunstvoll arrangierte

mich erinnert diese art texte geradezu an die aufzeichnung die blixa bargeld von den einstürzenden neubauten macht um lieder zu komponieren, wie man an beispielen in seinem buch "stimme frisst feuer" sehen kann. auch hat die kunst der neubauten für mich zumindest auch schon immer gewissermassen die essenz(mark,grundgerüst, Skelett) der existenz reflektiert...
in stefans fall ist das überleben an sich schon eine kunst, einerseits von der lebensweise her und auch rein körperlich. aus dem text geht seine achtung für das leben, das kunst-werk gottes, an sich hervor, irgendwie wahnsinnig ironisch aber gleichzeitig unheimlich rührend.
sich so schutzlos ohne die sicherheitsschichten von fett und finanziellen polstern zur schau zustellen, wenn man so will, und dabei vielleicht auch einen sehr unverschleierten blick auf das essenzielle am leben an sich zu bekommen, das ist doch irgendwie kunst zu leben...
noch was um sich ein bild von stefan zu machen
wer in berlin schonmal u-bahn gefahren ist hat ihn vielleicht schonmal gesehen, 27 kilo mensch, seltsam verpackt und bettelt in der ubahn um "1 cent". das ist sein humor. früher hat er immer für den "lebensmut" gebettelt.
seit einiger zeit verkauft er für ein paar cent auch selbstgeschriebene und kunstvoll arrangierte
mich erinnert diese art texte geradezu an die aufzeichnung die blixa bargeld von den einstürzenden neubauten macht um lieder zu komponieren, wie man an beispielen in seinem buch "stimme frisst feuer" sehen kann. auch hat die kunst der neubauten für mich zumindest auch schon immer gewissermassen die essenz(mark,grundgerüst, Skelett) der existenz reflektiert...
in stefans fall ist das überleben an sich schon eine kunst, einerseits von der lebensweise her und auch rein körperlich. aus dem text geht seine achtung für das leben, das kunst-werk gottes, an sich hervor, irgendwie wahnsinnig ironisch aber gleichzeitig unheimlich rührend.
sich so schutzlos ohne die sicherheitsschichten von fett und finanziellen polstern zur schau zustellen, wenn man so will, und dabei vielleicht auch einen sehr unverschleierten blick auf das essenzielle am leben an sich zu bekommen, das ist doch irgendwie kunst zu leben...
noch was um sich ein bild von stefan zu machen
