Jetzt ist noch ein guter Zeitpunkt, um Grafikkarten zu kaufen

AMD soll bereits Preissteigerungen von mindestens 10 Prozent planen. Nvidia ÞberlÃĪsst angeblich Herstellern kÞnftig die Speicherbeschaffung.

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Mittelklasse-Grafikkarten vor blauem Hintergrund

(Bild: heise medien)

Lesezeit: 2 Min.
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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die meisten aktuellen Desktop-Grafikkarten sind aktuell noch gÞnstig erhÃĪltlich. Die Preise befinden sich entweder am Tiefpunkt oder nahe dran. Eine GeForce RTX 5080 etwa gibt es vereinzelt noch fÞr knapp 1000 Euro und auch die kleineren Modelle GeForce RTX 5070 Ti, GeForce RTX 5070, GeForce RTX 5060 Ti und GeForce RTX 5060 unterbieten Nvidias Preisempfehlungen.

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Ebenfalls gut sieht es derzeit noch bei AMDs 9000er-Serie aus. Die Radeon RX 9070 XT unterschreitet aktuell die 600-Euro-Marke. Die Radeon RX 9070 ist etwas gÞnstiger; die Radeon RX 9060 XT gibt es fÞr rund die HÃĪlfte, wenn 8 GByte Speicher ausreichen. Die 16-GByte-Version liegt um die 350 Euro.

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Die aktuelle Speicherkrise dÞrfte sich allerdings schon bald auf Grafikkarten auswirken. Erste Anzeichen machen sich bereits bemerkbar: Herstellermodelle der GeForce RTX 5090 – die einzige 32-GByte-Grafikkarte fÞr Spieler – stiegen in den vergangenen Wochen auf mindestens 2620 Euro. Im Sommer waren sie ab knapp 2300 Euro erhÃĪltlich.

Nvidia bricht angeblich mit der Tradition, Grafikkartenhersteller mit Bundles aus Grafikchips und Speicher zu beliefern. Stattdessen verkauft Nvidia offenbar nur noch die GPUs, ohne die GDDR7- und GDDR6-Bausteine. Damit wÞrde sich Nvidia den Preissteigerungen durch den knappen Speicher entziehen.

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Die GerÞchte stammen von â€žé‡‘įŒŠå‡įš§åŒ…â€œ auf der chinesischen Plattform Weibo. Das Mitglied hat Þber viele Jahre hinweg gute Kontakte in der Hardware-Branche bewiesen. Nvidias Umstellung kÃķnnte sich vor allem fÞr kleinere Grafikkartenhersteller als problematisch erweisen, die keine Handelsbeziehungen zu den Speicherherstellern Samsung, SK Hynix und Micron etabliert haben. SDRAM ist allerorts knapp und die Unternehmen sollen aktuell langjÃĪhrige Partner bevorzugen.

AMD will offenbar weiter Bundles aus GPUs und Speicher verkaufen, dafÞr jedoch selbst die Preise erhÃķhen. Eine erste ErhÃķhung soll schon im Oktober stattgefunden haben, die allerdings Hersteller und HÃĪndler kompensiert haben.

Eine zweite Welle steht GerÞchten zufolge bevor und soll die Preise um mindestens 10 Prozent erhÃķhen. Demnach ist mit Preissteigerungen bei allen Grafikkarten zu rechnen.

(mma)