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Silvaplanersee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Silvaplanersee (Lej da Silvaplauna)
Silvaplanersee
Geographische Lage Oberengadin
Zuflüsse Inn/Sela, Fedacla, Ova dal Vallun
Abfluss Lej da Champfèr (Inn/Sela)
Orte am Ufer Sils Maria, Silvaplana
Daten
Koordinaten 780984 / 147013Koordinaten: 46° 27′ 0″ N,  47′ 40″ O; CH1903: 780984 / 147013
Silvaplanersee (Kanton Graubünden)
Silvaplanersee (Kanton Graubünden)
Höhe über Meeresspiegel 1790,54 m ü. M.
Fläche 3,2 km²[1]
Länge 3,1 km
Breite 1,4 km
Volumen 135 Mio. m³[1]
Umfang 12,716 km[1]
Maximale Tiefe 77 m[1]
Mittlere Tiefe 48 m
Einzugsgebiet 129 km²
Wassererneuerungszeit: 250 Tage

Der Silvaplanersee (rätoromanisch Lej da Silvaplauna/?) ist ein See im Oberengadin. Er ist benannt nach der Ortschaft Silvaplana und der mittlere der drei Seen der Engadiner Seenplatte.

Der Silvaplanersee wird vom Inn durchflossen, der hier noch Sela genannt wird.

Der See geht an einer Engstelle in den Lej da Champfèr über. Diese rund 35 Meter breite Einengung entsteht durch den Schwemmfächer von Silvaplana, der vom Bach Ova dal Vallun immer weiter in den See geschoben wird. Der Lej da Champfèr, der gelegentlich als eigener See gezählt wird, hat ein Fläche von 0,51 Hektar. Der Silvaplanersee ohne den unteren Teil hat eine Fläche von 2,71 Hektar und ein Volumen von 127 Mio. Kubikmeter.[2]

Östlich des Sees liegt die Siedlung Surlej und südöstlich das Skigebiet Corvatsch. Im Südwesten wird er durch die Ebene von Sils/Segl vom Silsersee getrennt. Neben dem Inn mündet hier die Fedacla aus dem Fextal in den See, die rund drei Viertel so viel Wasser führt wie der Inn.

Der See ist bei Kite- und Windsurfern beliebt; vor allem des gleichmässig wehenden kräftigen Malojawindes wegen, der meist gegen Mittag aufkommt.

Bei einer Wanderung am Silvaplanersee, «bei einem mächtigen pyramidal aufgethürmten Block unweit Surlei», überkam Friedrich Nietzsche nach eigener Angabe der Gedanke der Ewigen Wiederkunft.

Commons: Silvaplanersee – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Seen. In: geo.admin.ch. Bundesamt für Umwelt (BAFU), abgerufen am 19. Januar 2020.
  2. Limnex: Gewässerzustand der vier Oberengadiner Seen von 2014–2016. (PDF) In: Kanton Graubünden. Amt für Natur und Umwelt, 10. Mai 2017, S. 6, abgerufen am 12. Juli 2026.