Schottikon
| Schottikon | ||
|---|---|---|
| Staat: | ||
| Kanton: | ||
| Bezirk: | Winterthur | |
| Politische Gemeinde: | ||
| Postleitzahl: | 8352 | |
| Koordinaten: | 703571 / 262068 | |
| Höhe: | 487 m ü. M. | |
| Höhenbereich: | 479–610 m ü. M. | |
| Fläche: | 2,19 km² | |
| Karte | ||

Schottikon ist eine Ortschaft der Gemeinde Elsau im Schweizer Kanton Zürich. Bis zum 31. Dezember 1921 bildete sie eine selbständige politische Gemeinde.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schottikon wird 829 erstmals als Scottinchova erwähnt; der Name bedeutet ‹bei den Höfen der Sippe des Skot›.[1] Damals besass das Kloster St. Gallen Güter in Oberschottikon. 1467 verzeichnen Ober- und Unterschottikon etwa 20 Einwohner, 1638 88 Einwohner, 1850 235 und 1900 253 Einwohner. Nach dem Ende der Ancien Régime im Kanton Zürich 1798 konstituierten sich Ober- sowie Unterschottikon als Sektionen, die später zu Zivilgemeinden wurden. Nach der Mediation bildeten diese beiden Zivilgemeinden die politische Gemeinde Schottikon.
Die ehemals eigenständige Gemeinde Schottikon wurde am 1. Januar 1922 zur Gemeinde Elsau fusioniert, damals umfasste die Gemeinde etwa 230 Einwohner. Auf das gleiche Datum hin kam es auch im benachbarten Winterthur zur Fusion der Winterthurer Vororte mit der Stadt selbst. Bereits einige Jahre zuvor, 1913, wurden die beiden Zivilgemeinden aufgelöst.
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Schottikon: Einwohnerzahlen von 1638 bis 1920 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1638 | 88 | |||
| 1771 | 230 | |||
| 1792 | 230 | |||
| 1799 | 255 | |||
| 1812 | 267 | |||
| 1836 | 234 | |||
| 1850 | 235 | |||
| 1860 | 216 | |||
| 1870 | 212 | |||
| 1880 | 205 | |||
| 1888 | 217 | |||
| 1900 | 253 | |||
| 1910 | 231 | |||
| 1920 | 232 | |||
| Quelle(n): Bundesamt für Statistik[2][3] | ||||
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schottikon besitzt seit 1930 eine Bahnhaltestelle an der Bahnstrecke Winterthur–St. Gallen und wird halbstündlich von der S35 (Winterthur–Wil) und der S12 (Brugg AG–Wil) der S-Bahn Zürich bedient. Am Wochenende hält der Nachtzug Winterthur–Wil–St. Gallen zum Aussteigen in Schottikon.
Ausserdem durchquert die Hauptstrasse 7 den Ort.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ueli Müller: Schottikon. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Schottikon. In: Zürcher Siedungsnamenbuch. Online publiziert auf ortsnamen.ch, dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung. Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ Martin Schuler: Kanton Zürich – Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 34 kB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 28. Juni 2026.
- ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 28. Juni 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
