Tapferkeit
Tapferkeit, tapfer heiÃt derjenige, welcher unvermeidlichen Ãbeln, Schwierigkeiten und Gefahren entschlossen und mutig entgegengeht. Die Tapferkeit, welche Platon (427-347) zu den Kardinaltugenden rechnet und als Tugend des mutigen Teils der Seele bestimmt, beruht also auf der StÃĪrke des Wollens. Es gibt eine physische und eine moralische Tapferkeit. Jene ist die Haupttugend des Kriegers, diese ist jedem Menschen notwendig. Jeder Schritt zum Wohlstand und GlÞck, zur Erkenntnis und Besserung stÃķÃt auf Schwierigkeiten; ohne Tapferkeit sind Entdecker, Patrioten, Reformatoren undenkbar. Zahllos ist die Schar der Geister, die fÞr Wahrheit und Recht tapfer gekÃĪmpft haben: z.B. Sokrates, HuÃ, Luther, G. Bruno, Galilei, Spinoza und viele andere! Auch Frauen habe solche Tapferkeit bewiesen, z.B. Perpetua und Felicitas, Jeanne dâArc, Katharina Douglas, E. Prochaska. Aber nicht bloà in den groÃen geschichtlichen KÃĪmpfen kann sich die Tapferkeit beweisen, sondern auch im tÃĪglichen Kampf ums Dasein, in der Ãberwindung der tausend kleinen Aufgaben und Ãbel, die Þberall das Leben mit sich bringt.

























