Beziehungsbegriffe

Beziehungsbegriffe sind Begriffe, die Beziehungen, Relationen (s. d.) zum Inhalte haben. Nach DROBISCH entstehen sie durch eine Synthese der einzelnen Glieder, die einen Begriff konstruieren (Log. 4, S. 157). Nach WUNDT haben die ŧreinen Beziehungs- oder VerstandesbegriffeŦ Beziehungen des logischen Denkens, die auf die Objekte des Denkens übertragen werden, zum Inhalte. Sie sind nicht Gattungsbegriffe, sondern entspringen ŧaus der gesonderten Auffassung gewisser Beziehungen, die unser Denken zwischen seinen Vorstellungen auffindetŦ. Sie sind nicht apriorische Kategorien, sondern ŧdie letzten Stufen jener logischen Verarbeitung des Wahrnehmungsinhaltes, die mit den empirischen Einzelbegriffen begonnen hatŦ (Log. I2, S. 103, 121, 461; Syst. d. Phil.2, S. 219, 225 ff., 228; Phil. Stud. II, 161 ff., VII, 27 ff.). Vgl. Kategorien, Verstandesbegriffe, Relation.


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