
XXV. Abnahme der farbigen Erscheinung
339 (243). Haben wir uns bei Darstellung der Abnahme unserer farbigen Erscheinung in subjektiven Fllen kurz fassen knnen, so wird es uns erlaubt sein, hier noch krzer zu verfahren, indem wir uns auf jene deutliche Darstellung berufen. Nur eines mag wegen seiner groen Bedeutung als ein Hauptmoment des ganzen Vortrags hier dem Leser zu besonderer Aufmerksamkeit empfohlen werden.
340 (244-247). Der Abnahme der prismatischen Erscheinung mu erst eine Entfaltung derselben vorangehen. Aus dem gefrbten Sonnenbilde verschwinden in gehriger Entfernung der Tafel vom Prisma zuletzt die blaue und gelbe Farbe, indem beide bereinander greifen, vllig, und man sieht nur Gelbrot, Grn und Blaurot. Nhert man die Tafel dem brechenden Mittel, so erscheinen Gelb und Blau schon wieder, und man erblickt die fnf Farben mit ihren Schattierungen. Rckt man mit der Tafel noch nher, so treten Gelb und Blau vllig auseinander, das Grne verschwindet, und zwischen den gefrbten Rndern und Sumen zeigt sich das Bild farblos. Je nher man mit der Tafel gegen das Prisma zurckt, desto schmler werden gedachte Rnder und Sume, bis sie endlich an und auf dem Prisma null werden.