Neuronentheorie

Neuronentheorie besteht, nach HELLPACH, in folgendem: ŧJede Nervenzelle entsendet zweierlei Fortsätze: einmal eine größere oder geringere Anzahl von kurzen, dicken Ausläufern, die an ihrem Ende sich baumartig verästeln: die Dendriten; dann aber einen dünnen Faden von zumeist längerem Verlaufe, der ebenfalls mit einer Aufsplitterung endet: den Neurit oder NervenfortsatzŦ; ŧniemals kommt es vor, daß der Neurit oder Dendrit einer Zelle direkt mit dem Neuriten oder mit Dendriten einer andriten einer andern verschmilzt. Jede Nervenzelle bildet vielmehr mit ihrem Neuriten und ihren Dendriten eine in sich abgeschlossene Einheit.Ŧ Diese ist das Neuron. ŧUnser ganzes Nervensystem baut sich aus zahlreichen Neuronen auf, die miteinander nur durch Berührung, durch Kontakt, in Verbindung stehen, ohne jemals ineinander überzugehenŦ (Grenzwiss. d. Psychol. S. 31). Der Neurit heißt, soweit er sich aus ŧPrimitivfibrillenŦ aufbaut, ŧAchsenzylinderŦ Nach dem Austritt aus der Zelle hat er meist eine Hülle, die ŧMarkscheideŦ (ib.).


 © textlog.de 2004 • 06.09.2026 16:01:04 •
Seite zuletzt aktualisiert: 14.11.2004 
bibliothek
text
  Home  Impressum  Copyright  A  B  C  D  E  F  G  H  I  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  Z