Linie, starre: ein Begriff, durch den HERBART die Anordnung der einfachen, unräumlichen ŧRealenŦ (s. d.) erklären will. ŧSetze man der Einfachheit wegen nur zwei Wesen, so hat man auch nur zwei Orte. Diese sind völlig außer einander, aber ohne alle Distanz. Sie sind aneinander. - Behalte man das Aneinander, setze aber, da der Ort den Wesen zufällig ist, eins in den Ort des andern, so entsteht dem zweiten Wesen ein dritter Punkt (einfacher Ort des einfachen Wesens). Der zweite Punkt liegt nun gerade zwischen dem ersten und dritten, weil für die letzten noch kein anderer Übergang vorhanden ist als ganz und gar durch den zweiten. - Dasselbe aus demselben Grunde fortgesetzt, ergibt eine unendliche, starre, gerade LinieŦ (Hauptp. d. Met. S. 47 f.). ŧDas einfache und starre Aneinander (nicht In- noch Voneinander) erwächst, fortgetragen, zu einer LinieŦ (l.c. S. 52). Der Übergang der Punkte ineinander erzeugt die stetige Linie (Allg. Metaphys. I).