Heteropathik (heteros, pathos) nennt KREIBIG die ŧLehre von der Wertung aller gegebenen Inhalte nach den polaren Gegensätzen gut im Sinne von lustauslösend, bezogen auf ein fremdes Subjekt und schlecht im Sinne von unlustauslösend, bezogen auf ein fremdes SubjektŦ (Werttheor. S. 107). Die Ethik ist ein Teil der Heteropathik, nämlich ŧdie Lehre von der Bewertung menschlicher Gesinnugen nach den Gegensätzen gut und böseŦ (l.c. S. 107). Vgl. Wert.