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Elemente

Elemente (lat.) sind nach der ÃĪlteren Auffassung die Ur- oder Grundstoffe der KÃķrper, welche nicht weiter zerlegt werden kÃķnnen. Schon die Naturphilosophen des Altertums haben sich bemÞht, sie aufzufinden. Als gewÃķhnliche Zahl derselben galten im Altertum seit Empedokles 4, Feuer, Wasser, Luft und Erde. Aristoteles (384-322) nahm 5 an, zu den 4 Þblichen den Äther. Die Feststellung der Elemente ist aber erst der Chemie der Neuzeit gelungen; die heutige Naturwissenschaft zÃĪhlt gegen 70 Elemente auf. Vgl. L. Meyer, Die modernen Theorien der Chemie. Breslau 1884. Neuerdings dringt die Auffassung durch, daß die Elemente nicht, wie man bisher annahm, etwas fÞr sich Bestehendes, UnzerstÃķrbares sind, da es Ramsoy gelungen ist, nachzuweisen, daß Radium sich in Helium unter bedeutendem Energieverluste verwandelt. Viele Forscher nehmen weiter an, daß Radium aus dem es stets begleitenden Uran entstanden sei. Da nun nachgewiesen ist (Lockyer), daß auf den HimmelskÃķrpern mit sehr hoher Temperatur viel weniger Elemente von geringerer Dichte als auf der Erde vorhanden sind, 80 nennt Ostwald die Elemente auch KÃķrper, welche unter allen bekannten Bedingungen nur hylotrope (den Stoff wechselnde) Phasen bilden kÃķnnen. – Psychische Elemente nennt W. Wundt die einfachen Erfahrungsinhalte des Seelenlebens, nÃĪmlich Empfindungen und GefÞhle.