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Schelling – Edition und Archiv

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Schellings Werke: Die erste umfassende
wissenschaftliche Edition

Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (1775–1854) war bereits in jungen Jahren fÞr die systematische Konzeption einer Natur-, Kunst- und Freiheitsphilosophie berÞhmt geworden. Nach seinem Tod geriet sein umfassendes Werk fÞr lange Zeit in Vergessenheit, bis es in der zweiten HÃĪlfte des 20. Jahrhunderts neu entdeckt wurde. Seither erfÃĪhrt Schellings Werk eine beispiellose Renaissance in Philosophie und Forschung.

Schellings Leben und Denken sind eng mit MÞnchen verbunden. Nach Stationen in TÞbingen, Jena und WÞrzburg lebte er hier von 1806–1820 und von 1827–1841. Als ordentliches Mitglied hielt er an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im Oktober 1807 seine aufsehenerregende Rede ÂŧÜber das VerhÃĪltnis der Bildenden KÞnste zur NaturÂŦ. Schelling war ferner maßgeblich beteiligt an der GrÞndung der Akademie der Bildenden KÞnste 1808 und wurde ihr erster GeneralsekretÃĪr. KÃķnig Ludwig I. berief Schelling 1827 als Professor an die neue UniversitÃĪt in MÞnchen und zum stÃĪndigen PrÃĪsidenten der Akademie der Wissenschaften. Zudem wurde Schelling philosophischer Lehrer des Thronfolgers und spÃĪteren KÃķnigs Maximilian II., der bis an Schellings Lebensende den regen Austausch mit diesem aufrechterhielt.

Die Edition

Die Historisch-Kritische Ausgabe der Schriften Schellings stellt die erste wissenschaftliche, textkritische Edition von Schellings Werk dar. Sie ist als Gesamtausgabe angelegt und leistet vielfache BeitrÃĪge zur Erforschung der Philosophie Schellings. Die edierten Texte werden aufgeschlossen durch umfangreiche editorische Berichte zu ihrer Gestalt, Entstehung und Wirkungsgeschichte, durch erklÃĪrende Anmerkungen und ausfÞhrliche Register.

Archiv und Datenbank

Alle wichtigen Dokumente und Studien zur Erforschung des Lebens und Denkens Schellings werden im Projekt gesammelt und dann im Original, als Digitalisat oder als Kopie archiviert und dokumentiert. Die aus Sammlung, Archivierung und Dokumentation gewonnenen Ergebnisse fließen in eine Datenbank ein, die Interessierten zur freien VerfÞgung steht.

Es besteht RecherchemÃķglichkeit zu Personen, Briefen und Literatur aus dem Umkreis des Lebens und Denkens Schellings. Transkriptionen einiger Manuskripte Schellings oder seiner HÃķrer werden sukzessive online zugÃĪnglich sein (zu Schelling digital).

Vor Ort kÃķnnen interessierte Forscher Einblick in sÃĪmtliche Archivalien und Literatur von und zu Schelling nehmen. ArbeitsplÃĪtze stehen zur VerfÞgung. Kontaktieren Sie uns.

FÃķrderung

Dieses Projekt wird als Vorhaben der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des Akademienprogramms von der Bundesrepublik Deutschland und vom Freistaat Bayern gefÃķrdert.