22.5.1892 Sala Capriasca (heute Gemeinde Capriasca), 25.10.1938 (Freitod) Mar del Plata (Argentinien), katholisch, von Lugaggia (heute Gemeinde Capriasca), 1920 argentinische StaatsbÞrgerin. Tochter des Alfonso Ambrogio, unter anderem Kaffeehausbetreibers, und der Paolina geborene Martignoni, Lehrerin. Ledig. Ab 1896 lebte Alfonsina Storni mit ihren Eltern in Argentinien. Nach dem Tod des Vaters 1906 ging sie verschiedenen BeschÃĪftigungen nach, bevor sie 1910 das Lehrerinnendiplom erwarb. Ab 1911 war sie Lehrerin in Rosario und schrieb fÞr literarische Zeitschriften. 1912 wurde sie Mutter und zog nach Buenos Aires. Dort fand sie Anschluss an die Intellektuellenkreise der Hauptstadt. Ihre ersten GedichtbÃĪnde und das Engagement in sozialistischen und feministischen Zirkeln machten sie zunehmend bekannt; ihr Ruf festigte sich nach zwei Europareisen 1930 und 1932, wovon die erste auch ins Tessin fÞhrte. Mit ihrer Lyrik, ihren Prosagedichten und TheaterstÞcken gehÃķrte sie zu den fÞhrenden Autorinnen des Postmodernismo ("Ocre" 1925) sowie der lateinamerikanischen Frauenliteratur und war auch im Tessin sehr bekannt. AllmÃĪhlich Þberwand sie ihre der SpÃĪtromantik verpflichteten AnfÃĪnge, indem sie in eine neue intime und soziale Dimension vordrang und sich gegen Konventionen, vor allem die der mÃĪnnlichen Ãberlegenheit, wandte.
Quellen und Literatur
Kurzinformationen
| Lebensdaten | âïļ 22.5.1892 âïļ 25.10.1938 1892-05-221938-10-25 |
Systematik
| KÞnste und Literaturen / Literaturen |