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Wohnsfleth

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Wappen derer von Wohnsfleth in Johann Siebmachers Wappenbuch, 1701–1705

Wohnsfleth (auch Wonsflet) ist der Name eines erloschenen altholsteinischen Adelsgeschlechts.

Als erster Vertreter derer von Wohnsfleth erscheint 1324 der Ritter Emeke von Wonsfleth, Sohn eines Volrath, im Gefolge des Holsteiner Grafen Johann III.[1] Im Jahr 1328 traten Emeke und die Knappen Klaus, Hans und Volrath von Wonsfleth in die Dienste von Heinrich II. von Mecklenburg,[2] allerdings ist Emeke bereits im nächsten Jahr wieder in dänischen Diensten bezeugt.[1] Angeblich stammte das Geschlecht aber vermutlich aus Dithmarschen.[3]

Angehörige konnten an den hoheitlichen Höfen teils einflussreiche Ämter wie die eines Hofmarschalls oder Stallmeisters einnehmen bzw. dienten als Offiziere in der Armee.

Zum zeitweisen Besitz der Familie gehörten bspw. Aschau bei Altenhof, Brunsholm bei Esgrus, Dörphof, Eschelsmark[4], Krogaspe, Loithof, Krieseby bei Rieseby, Saxtorf, Timmaspe und Groß Vollstedt.

Grablegungen von Angehörigen sind bspw. im Franziskanerkloster Odense, der St.-Bendts-Kirche in Ringsted, der St.-Petri-Kirche in Rieseby, der Marienkirche in Rostock und der Marienkirche in Bad Segeberg bekannt.

Die Familie erlosch 1747 mit dem Tod von Ernst Christopher Wonsfleth, der in der Riesebyer Kirche beigesetzt ist.[5]

Das Wappen zeigt einen rechtsgewandten aufsteigenden Bären.[2] Bei Tyroff steht der Bär auf blauem Schild und steigend auf dem Helm.

  • Sievert von Wohnsfleth (1652–1713), Landrat und Amtmann zu Husum, Pachtinhaber des Amtes Husum

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Emeke Wonsfleth. In: finnholbek.dk/. Abgerufen am 16. Juni 2026 (dänisch).
  2. 1 2 George Adalbert von Mülverstedt: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 6, 10. Abt.: Ausgestorbener Mecklenburgischer Adel, Nürnberg 1902, S. 117, Tfl. 67.
  3. ↑ Personalia, oder Absonderliche Nachricht von des Hoch-wolseeligen Herrn Hoff-Marechals von Wohnsfleth Gebuhrt, Leben und Tod. 1701, S. 2 (schriftgut.sh).
  4. ↑ Johannes von Schröder: Darstellungen von Schlössern und Herrenhäusern der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, vorzugsweise aus dem fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert. Hamburg 1862, S. 44.
  5. ↑ Ernst Christopher Wonsfleth. In: finnholbek.dk/. Abgerufen am 16. Juni 2026 (dänisch).