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Matisco

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Matisco, auch Matiscum und Matiscone, war eine antike keltische Stadt der Aedui („Häduer“), des mächtigsten Stammes in Gallien. Die Siedlung lag an der Stelle des heutigen Mâcon (Saône-et-Loire) in Frankreich.

Das keltische Matisco wurde wohl ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. an einer Furt des Arar (Saône) von den Aedui gegründet und ausgebaut. Während der Herrschaft des Römischen Imperiums wurde der keltische Ort zu einer Stadt in der römischen Provinz Gallia Lugdunensis am Arar im Gebiet der Haedui, 70 Kilometer nördlich von Lugudunum. Erhalten blieb die antike Nekropole. Funde zu den Kelten gab es auch im Umfeld des Oppidums, etwa in Varennes-les-Mâcon.

Im Jahr 52 v. Chr. war Matisco eine Etappenstation im Krieg Caesars gegen die Gallier.[1] In der römischen Kaiserzeit war der Ort der Ausgangspunkt der römischen Straße nach Augustodunum.

Der Bau eines castrum – das Castrum Matisconense – erfolgte im 4. Jh. n. Chr. Der antike Ort wuchs dadurch zur Stadt an und erhielt eine Befestigung.

Der Schatz von Mâcon ist ein römischer Silber- und Geldschatz, der im Jahr 1764 entdeckt wurde und im Britischen Museum in London ausgestellt ist. Ein großer Teil des Schatzes kam abhanden.[2]

  1. Vgl. Gaius Iulius Caesar, Gallischer Krieg. 7,90,7 und 8,4.
  2. Le trésor de Mâcon découvert en 1764. In: numismatiuqe-en-maconnais.fr. Abgerufen am 25. Juni 2026 (französisch).