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Harel Levy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Harel Levy Tennisspieler
Harel Levy
Harel Levy
Harel Levy im Jahr 2008
Nation: Israel Israel
Geburtstag: 5. August 1978
Größe: 185 cm
Gewicht: 82 kg
1. Profisaison: 1995
Rücktritt: 2011
Spielhand: Rechts
Trainer: Oded Jacob
Preisgeld: 1.579.908 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 63:99
Höchste Platzierung: 30 (25. Juni 2001)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2001)
French Open 2R (2001)
Wimbledon 2R (2000)
US Open 2R (2002)
Doppel
Karrierebilanz: 38:51
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 71 (19. Mai 2008)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2006)
French Open 2R (2006)
Wimbledon VF (2007)
US Open 1R (2001, 2007)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Harel Levy (* 5. August 1978 im Kibbuz Nachschonim) ist ein ehemaliger israelischer Tennisspieler.

Levy begann mit sieben Jahren das Tennisspielen. Seit 1992 wohnt er in Ramat haScharon. Der 1,85 m große Rechtshänder wurde 1995 Profi, obwohl er zur selben Zeit im israelischen Militär dienen musste. Bis 1999 gewann er schon einige Futures sowie je einen Challenger in Einzel und Doppel.

2000 folgte sein einziger Titel auf der ATP World Tour. In Newport mit Jonathan Erlich gewann er die Doppelkonkurrenz. Wenig später gelang ihm auch sein größter Einzelerfolg, als er beim Masters in Toronto erst im Finale an Marat Safin scheiterte. Dadurch stieg er bis auf Rang 70 der Weltrangliste. Er war der erste Israeli in einem World-Tour-Finale seit Amos Mansdorf im Jahr 1994. Im August 2000 endete sein Militärdienst. Bis Juni 2001 erreichte er ein weiteres Halbfinale in Scottsdale und das Finale in ATP Nottingham, wodurch er seine höchste Notierung mit Rang 30 erreichte.

Nach diesen erfolgreichen Jahren, die er jeweils in den Top 100 abschloss, fiel er – auch wegen einer hartnäckigen Hüftverletzung – im Einzel zurück, sodass er bis zum Ende seiner Karriere nur noch selten unter den Top 200 stand. Im Doppel war er etwas erfolgreicher: Von seinen insgesamt 22 Challenger-Titeln gewann er 18 im Doppel und konnte zudem dreimal innerhalb der Top 100 überwintern.

Bei Grand-Slam-Turnieren hatte er wenig Erfolg. Im Einzel erreichte er jeweils nur maximal die zweite Runde. Im Doppel schaffte er 2007 einmal den Sprung ins Viertelfinale in Wimbledon.

Wegen seiner Verletzung gab er am 1. März 2011 seinen Rücktritt bekannt.[1]

Er spielte insgesamt 21 Begegnungen für die israelische Davis-Cup-Mannschaft. Mit 20:16 Siegen ist seine Bilanz im Einzel positiv, mit 3:4 Siegen im Doppel dagegen negativ. Er hatte großen Anteil am Halbfinaleinzug Israels 2009.

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500
ATP International Series
ATP World Tour 250 (1)
ATP Challenger Tour (22)
ATP Challenger Tour
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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 8. August 1999  Lexington (1) Hartplatz Vereinigte Staaten Kevin Kim 6:4, 7:6
2. 2. Oktober 2005  Tulsa Hartplatz  Benedikt Dorsch 5:7, 7:5, 7:66
3. 22. Juli 2007  Manchester Rasen Vereinigte Staaten Travis Rettenmaier 6:2, 6:4
4. 26. Juli 2009 Vereinigte Staaten Lexington (2) Hartplatz Vereinigte Staaten Alex Kuznetsov 6:4, 4:6, 6:2

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 31. Juli 2000 Toronto Hartplatz Russland Marat Safin 2:6, 3:6
2. 18. Juni 2001 Vereinigtes Königreich Nottingham Rasen Schweden Thomas Johansson 5:7, 3:6
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 10. Juli 2000 Vereinigte Staaten Newport Rasen  Jonathan Erlich  Kyle Spencer
 Mitch Sprengelmeyer
7:62, 7:5
ATP Challenger Tour
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Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 17. September 1999  Budapest Sand  Noam Okun  Daniel Fiala
 Leoš Friedl
6:4, 4:6, 6:2
2. 27. September 2003  Grenoble Hartplatz (i)  Paul Baccanello  Rik De Voest
 Johan Landsberg
5:7, 6:4, 7:65
3. 4. Oktober 2003  Groningen Hartplatz (i) Amir Hadad  Fred Hemmes
 Raemon Sluiter
6:4, 6:4
4. 1. November 2003  Nottingham Hartplatz (i) Amir Hadad  Scott Humphries
 Mark Merklein
6:4, 6:73, 6:3
5. 8. November 2003  Bratislava Hartplatz (i) Jonathan Erlich Mario Ančić
Martín García
7:67, 6:3
6. 15. November 2003 Dnipro Hartplatz (i) Jonathan Erlich  Simon Aspelin
 Johan Landsberg
6:4, 6:3
7. 4. Juni 2005  Fürth Sand Amir Hadad Jan Frode Andersen
Schweden Johan Landsberg
6:1, 6:2
8. 8. Juli 2005  Budaörs Sand Amir Hadad  Adam Chadaj
 Stéphane Robert
6:4, 6:77, 6:3
9. 10. September 2005  Istanbul Hartplatz Noam Okun  David Škoch
 Martin Štěpánek
6:4, 7:5
10. 24. Juni 2006  Mailand Sand (i) Italien Giorgio Galimberti Portugal Frederico Gil
Spanien Juan Albert Viloca
6:3, 6:3
11. 19. August 2006  Bronx Hartplatz  Martin Lee  Scott Lipsky
 David Martin
6:4, 7:5
12. 14. April 2007  Santa Clarita Hartplatz Vereinigte Staaten Sam Warburg  Cecil Mamiit
 Eric Taino
6:2, 6:4
13. 9. Juni 2007  Yuba City Hartplatz Vereinigte Staaten Sam Warburg  Eric Nunez
 Jean-Julien Rojer
6:4, 6:4
14. 16. November 2007  Champaign Hartplatz (i) Vereinigte Staaten Sam Warburg Vereinigte Staaten Brendan Evans
Vereinigte Staaten Scott Lipsky
6:4, 6:0
15. 23. November 2007  Knoxville Hartplatz (i) Vereinigte Staaten Sam Warburg Vereinigtes Königreich Jamie Baker
Vereinigte Staaten Brendan Evans
3:6, 6:2, [10:6]
16. 27. April 2008  Bermuda Sand  Jim Thomas  Chris Haggard
 Peter Luczak
6:74, 6:4, [11:9]
17. 17. Mai 2008  Sanremo Sand Vereinigte Staaten Jim Thomas  Matthias Bachinger
 Daniel Brands
6:4, 6:4
18. 16. Mai 2009  Izmir Hartplatz Jonathan Erlich Prakash Amritraj
Vereinigte Staaten Rajeev Ram
6:3, 6:3
Commons: Harel Levy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Harel levy hört auf. In: spox.com. 1. März 2011, abgerufen am 27. November 2017.