Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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News
Frauen im Widerstand
Seit November 2024 gibt das Bundesministerium der Finanzen (BMF) eine neue Briefmarkenserie heraus, die Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus …
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News
Rückkehr nach 82 Jahren
Sie war 18 Jahre alt, als es zwischen August und Oktober 1944 in Warschau einen Aufstand der polnischen Armee gegen …
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News
Hingerichtet wegen Diebstahl
„Liebe Mutti, helf mir doch bitte“, schreibt Charlotte Schulz am 11. Mai 1940 in einer Gefängniszelle in München-Stadelheim. „Ich bin vollkommen mit den Nerven fertig.“ Sechs Tage später ist die junge Frau tot, hingerichtet von der NS-Justiz. Diebstähle soll die 20-Jährige angestiftet haben. Mehr nicht
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News
Der mutige „Apfelpfarrer“
„Ein stummer Hund will ich nicht sein“: Unter diesem Lebensmotto wendet sich der Pfarrer Korbinian Aigner schon früh unerschrocken gegen …
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News
Sex-Zwangsarbeit in Lagerbordellen
Im September 1944 verschleppt die SS 19 Frauen aus dem KZ Ravensbrück ins KZ Buchenwald. Die jüngste ist 21 Jahre …
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News
Schicksale klären, Biografien sichtbar machen
Im internationalen Projekt „Sowjetische Kriegsgefangene“ werden Verfolgungswege rekonstruiert und offene Fragen zu einzelnen Schicksalen geklärt. Wir sprechen mit Esther Meier …
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News
Digitalisieren gegen das Vergessen
Zum 85. Jahrestag des Endes der Schlacht um Kyjiw stellen die Arolsen Archives in Kooperation mit dem Max Weber Netzwerk …
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News
Eine Uhr kehrt nach Krakau zurück
„Ich hätte nicht gedacht, dass der Fall nach 80 Jahren wieder aufgerollt wird. Ich war sechs Wochen alt, als die Gestapo meinen Vater verhaftete“, sagt Adam Kękuś. 83 Jahre später hält er die Uhr seines Vaters Franciszek in Händen.
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Suchaufrufe
Wir suchen: Angehörige von Ernst Joermann / Jörmann
Wie ist diese Taschenuhr mit einem eingravierten deutschen Namen in die USA gelangt? Und wer war der Mann, dem sie …
Arolsen Archives im Social Web
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Facebook
Never again did Éva want to speak the language of the perpetrators. For years, she avoided all and any contact …
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Facebook
Nie wieder wollte Éva die Sprache der Täter sprechen. Jahrelang vermied sie Kontakt zu Deutschen. 1990 besuchte sie Deutschland dennoch …
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Facebook
Als Kind wurde Marlo oft nicht zu Geburtstagen eingeladen, weil er Sinto ist. Jahrzehnte später müssen seine Kinder und Enkelkinder …
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Instagram
Wurdest du schon mal als Einzige*r nicht zu einem Geburtstag eingeladen? So ging es Marlo als Kind, weil er Sinto …
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Tiktok
@arolsenarchives Wurdest du schon mal als Einzige*r nicht zu einem Geburtstag eingeladen? So ging es Marlo als Kind, weil er …
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Facebook
An alle in Frankfurt und Umgebung: Wir suchen Angehörige von Kurt Kinder. Die Arolsen Archives verwahren seinen Ring und möchten …
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Facebook
Wir trauern um Hermann „Mano“ Höllenreiner. Vergangenen Freitag starb der Auschwitz-Überlebende im Alter von 92 Jahren. Geboren im Oktober 1933 …
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Facebook
Helena Poterska from Poland is 16 years old when the Nazis deport her to various German concentration camps and exploited …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
