Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Am 26. September 2026 bundesweit in vielen Städten

Reformen ja – aber für die Mehrheit

Der Sozialstaat ist zu groß, zu teuer und eine Belastung für wirtschaftliches Wachstum – hören wir seit Monaten, nahezu jeden Tag. Doch was uns die Bundesregierung als ‚Reformen‘ verkaufen will, ist nichts anderes als ein Angriff auf die Rechte der abhängig Beschäftigten und den Sozialstaat. Ob bei der Rente, im Gesundheitswesen, beim Achtstundentag, bei der sachgrundlosen Befristung – die Folgen der Pläne und Gesetze tragen im Wesentlichen die Beschäftigten. Reformen halten auch wir für nötig, allerdings solche, die das Leben der breiten Mehrheit verbessern. Unsere Vorschläge dazu liegen auf dem Tisch

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Aktuelle Themen

ver.di-Jugendliche protestieren in Hannover gegen die Warken-Pläne

Pflegereform beschlossen: ver.di verlangt Nachbesserungen im Bundestag

Das Bundeskabinett hat die Pflegereform beschlossen. Die Proteste haben Wirkung gezeigt: Die Tariflohnpflicht in der Altenpflege bleibt weitgehend erhalten, und die Rentenbeiträge pflegender Angehöriger werden nicht gekürzt. Trotzdem bleibt das Gesetz aus Sicht von ver.di ein Sparpaket zulasten der Versicherten, Pflegebedürftigen und Beschäftigten. Jetzt ist der Bundestag am Zug. Das bereits zuvor beschlossene Gesetz zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) trifft Kliniken und ihre Beschäftigten ab 2027 hart
Rentnerin in Frankfurt am Main

Rente in Deutschland

Die Rente soll das wegfallende Entgelt aus dem Berufsleben ersetzen. Sie soll auch ein würdevolles Leben im Alter sicherstellen. Die Regierungskoalition hat sich darauf verständigt, dass sie das Rentenniveau bis 2031 stabil bei 48 Prozent halten will. Was sie darüber hinaus vorhat, was die Alterssicherungskommission empfiehlt, wie sich die Rente verbessern lässt und was ver.di und ihre Mitglieder fordern, findest Du hier
Nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern reißen die Demonstrationen gegen den Rechtsruck nicht ab

Wir mischen uns ein

Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben neue Landtage gewählt. ver.di hat sich in die Wahlkämpfe eingemischt, denn es geht allerorts um Politik für unsere Mitglieder und um eine vielfältige Gesellschaft. Zum Ausgang der Wahl vor allem in Sachsen-Anhalt mahnt der ver.di-Vorsitzende einen Politikwechsel der Bundesregierung an, um den Rechtsextremen den Nährboden zu entziehen
Wir sagen zusammen Halt!

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus

ver.di ruft zusammen mit dem DGB und weiteren Bündnispartnern kontinuierlich zu Demonstrationen gegen Rechtsextremismus auf, zuletzt auch mit Blick auf die Landtagswahlen in 2026. Aber auch nach den Wahlen gilt: Rechte Mehrheiten verhindern

Umfrage: Wird der öffentliche Dienst aus Deiner Sicht kaputtgespart?

ÖD Kaputt gespart

Wie belastet der Sparzwang in den Behörden Deine Arbeit?

Was passiert, wenn unser öffentlicher Dienst kaputtgespart wird? Hier kannst Du anonym berichten, was Überlastung und Spardruck für Deine Arbeit bedeutet und welche Folgen es für Bürger*innen hat, wenn der öffentliche Dienst kaputtgespart wird. Was bedeutet es für diejenigen, die auf einen gut funktionierenden öffentlichen Dienst angewiesen sind? Wir freuen uns über jeden Beitrag als Puzzleteil für das Große und Ganze, das zeigt, dass im öffentlichen Dienst am falschen Ende gespart wird – Danke für Deinen Beitrag!
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ver.di publik & ver.di news – unsere Mitgliederpublikationen

Digitalisierung

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Aktuelle Auseinandersetzungen

Im Handel arbeiten Millionen Beschäftigte

Tarifrunde Handel 2026: Ein Abschluss nach dem anderen

Für die rund 5,2 Millionen Beschäftigten im Handel sind die Tarifverhandlungen in fast allen Bundesländern beendet. Vor allem für die unteren Entgeltgruppen sowohl im Einzelhandel als auch im Groß- und Außenhandel gilt rückwirkend seit August 2026 ein tariflicher Mindeststundenlohn von 14,20 Euro, von 14,60 Euro ab Januar 2027, und ab Mai 2027 steigt er dann auf 14,90 Euro
Hohe Auslastung in den Seehäfen: Containerschiffe warten vor einem Nordseehafen auf einen Liegeplatz.

Tarifrunde Seehäfen: ver.di nimmt Angebot der Arbeitgeber an

Nach wochenlangen Verhandlungen hat die zuständige ver.di-Bundestarifkommission das Angebot der Arbeitgeber in der Tarifrunde der deutschen Seehäfen angenommen. Streiks der rund 11.000 Beschäftigten sind damit vorerst abgewendet, sofern auch die Arbeitgeberseite zustimmt
Und wieder wird um die Mieten der Standorte gefeilscht

Galeria 2026: Vierte Insolvenz – Beschäftigte brauchen jetzt Klarheit

Die Kaufhauskette Galeria hat beim Amtsgericht Düsseldorf erneut ein Insolvenzverfahren beantragt, das vierte innerhalb von sechs Jahren. Für die rund 12.000 Beschäftigten in den 83 verbliebenen Filialen ist völlig offen, wie es weitergeht. ver.di fordert vom Management schnelle Aufklärung
Die Skyline von Frankfurt am Main mit Hochhäusern und Banken-Gebäuden ist zu sehen.

Tarifrunde private Banken 2026: ver.di fordert 6 Prozent mehr Gehalt

ver.di fordert für die Beschäftigten der privaten Banken 6 Prozent mehr Gehalt, 300 Euro mehr für Nachwuchskräfte und Regelungen zu KI und Beschäftigungsschutz. Hier findest Du alle Infos zur Tarifrunde

Weitere aktuelle Themen

Inflation: Was steigende Preise für Beschäftigte bedeuten

Wir alle merken sie inzwischen spätestens an der Kasse: Die Inflation in Deutschland zieht wieder an. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im September bei 3,3 Prozent – nach 2,9 Prozent im August. Besonders höhere Energie- und Spritpreise treiben die Teuerung. Für Beschäftigte bleibt entscheidend, wie sich steigende Preise im Verhältnis zu Löhnen und Gehältern entwickeln: Steigen die Preise stärker als das Einkommen, sinkt die Kaufkraft.

Deine Ausbildung – das musst Du wissen

Wir wollen, dass Du gut ausgebildet wirst in dem Beruf, den Du erlernst. Wir setzen uns deshalb für hohe Ausbildungsstandards ein. Damit Du nach Deiner Ausbildung einen richtig guten Start ins Berufsleben hast

Mindestlohn 2026: Was Du dazu wissen musst

Der Mindestlohn ist zum 1.1.2026 auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen, in einem zweiten Schritt zum 1.1.2027 wird er auf 14,60 Euro pro Stunde steigen. Das hatte die Mindestlohn-Kommission Ende Juni 2025 vorgeschlagen und die Bundesregierung Ende Oktober beschlossen. Daran ändert auch das jüngste Urteil zur EU-Mindestlohnrichtlinie nichts. Was Beschäftigte noch wissen müssen

Das ABC zum Betriebsrat

Der Betriebsrat ist die gewählte Interessenvertretung der Beschäftigten in den Betrieben. Er bestimmt mit, wenn es um die Belange der Beschäftigten geht. Seine Aufgaben und Rechte sind im Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Ob Arbeitszeiten, Eingruppierung, Weiterbildung oder Arbeitsschutz, er wird überall beteiligt

Vermögenssteuer? Brauchen wir, na klar!

Seit 1997 wird in Deutschland keine Vermögenssteuer mehr erhoben. Dabei könnte sie jährlich über 20 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen spülen. Was Du noch wissen solltest

Erbschaftssteuer – wer zahlt, wer sich drückt und was sich ändern muss

34 Großerben, 3,7 Milliarden Euro Steuererlass: Warum Überreiche kaum Erbschaftssteuer zahlen – und was sich ändern muss. Mit FAQ zu Freibeträgen und Steuersätzen

Zusammen stark

Formulare für die Steuererklärung liegen in einem Schuber aus

Gewerkschaftsbeitrag von der Steuer absetzen: Mehr Netto vom Brutto

Ab 2026 fällt der Gewerkschaftsbeitrag bei der Steuererklärung nicht mehr unter die Werbungskosten. Ein weiterer Vorteil für ver.di-Mitglieder
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Aktuelle Rechtssprechung

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